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Glossar

Reifegradmodell

Bewertungsschema für Wirksamkeit und Entwicklungsstand von Prozessen

Definition

Ein Reifegradmodell ist ein systematisches Bewertungsschema, das die Wirksamkeit und den Entwicklungsstand eines Prozesses, Controls oder einer Organisation auf einer mehrstufigen Skala einordnet – typisch von „nicht existent" über „ad hoc", „definiert", „gemanagt" bis „optimiert". Bekannte Modelle sind CMMI, COBIT und ISO/IEC 33020.

Praxisbezug

In Informationssicherheit und Datenschutz dient ein Reifegradmodell zur Standortbestimmung und Zielsteuerung. TISAX bewertet pro Control auf einer Skala von 0 bis 5. Reifegrade entkoppeln die Frage nach Vorhandensein von der Frage nach nachhaltiger Wirksamkeit – und sind damit das natürliche Kopplungsglied zwischen Managementbewertung, internem Audit und Control-Design.

Verwandte Begriffe

In MGMSYS

Das TISAX- und ISMS-Modul messen pro Control einen Reifegrad auf Basis von Nachweisen, Stichproben und Auditresultaten. Entwicklungen werden historisiert und in der Managementbewertung aggregiert.

Quelle

ISO/IEC 33020:2019; VDA ISA Reifegrad-Schema